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Die Landeshauptstadt Düsseldorf mit ihren zahlreichen Foren zur zeitgenössischen Kunst bietet mit der am 17. Juni 2007 eröffneten Julia Stoschek Collection einen weiteren Ort für die Begegnung mit internationaler Kunst der Gegenwart. Domizil der privaten, in den letzten Jahren zusammengetragenen Sammlung mit den Schwerpunkten Videokunst, Installation und Fotografie ist das ehemalige Gebäude der traditionsreichen Düsseldorfer Rahmenfabrik Conzen. Für die neue Nutzung durch die Julia Stoschek Collection hat das Architekturbüro Kühn Malvezzi die Höhendimension des Gebäudes durch einen Deckendurchbruch zwischen den Hauptgeschossen, einen bis zum Dachgeschoss führenden offenen Treppenlift und die Anhebung des Dachraumes auf 12 Meter betont und damit einen unverwechselbaren Akzent gesetzt. Im Erdgeschoss gibt es einen kleinen Kinoraum. Öffentlich zugänglich für die Besucher sind die beiden Hauptgeschosse. Für die erste Ausstellung, die unter dem Titel "Destroy, she said" – nach dem Roman „Détruire, ditelle" von Marguerite Duras – bis Frühjahr 2008 gezeigt wird, hat die Sammlerin 40 internationale künstlerische Positionen ausgewählt, die sich vornehmlich mit den Themen Konstruktion/Dekonstruktion und Innenraum/Außenraum beschäftigen. In der Eröffnungsausstellung finden sich neben noch wenig bekannten Namen avancierte Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramovic, Doug Aitken, Bruce Nauman, Douglas Gordon, Dan Graham, Thomas Demand, Francis Alys, Tony Oursler, Pipilotti Rist, Olafur Eliasson und Bill Viola. Monica Bonvicini ist mit der Video-Installation „Destroy, she said" von 1998 vertreten, die anhand von Sequenzen aus Autoren-Filmen der 1950er bis 1970er Jahre die Rolle der Frauen in diesen Filmen untersucht.