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LOCATION:Schulstr. 4\, 40213 Düsseldorf
DESCRIPTION:Anlässlich des 100. Todestags des französischen Komponisten und Pianisten präsentiert das Hetjens - Deutsches Keramikmuseum, Schulstraße 4, ab dem 4. Dezember eine Ausstellung mit dem Titel "Akustische Fliesen - eine Videoinstallation". Erstellt wurden sie vom Künstlerduo Frederike Möller (Musik) und Michalis Nicolaides (Video) als eine besondere Hommage an den visionären Künstler Erik Satie (1866-1925).\n\nDie Vernissage der bis zum 17. Dezember laufenden Ausstellung findet am Mittwoch, 3. Dezember, um 18.30 Uhr im Hetjens statt. Der Zutritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung an der Museumskasse, Telefon 0211-8994210, wird jedoch gebeten.\n\nAusgangspunkt des Projekts ist Saties in den 1920er-Jahren entstandene "Musique d’ameublement", eine Serie kurzer, sich beständig wiederholender Klangstücke. Das erste Werk dieser Reihe nannte Satie programmatisch "Carrelage phonique" (Akustische Fliese). Das Duo greift diesen Gedanken auf und überträgt ihn in eine audiovisuelle Raumkomposition. Dafür wurden Saties Stücke im Vorfeld video- und tontechnisch mit einzelnen Musikerinnen und Musikern aufgenommen, wobei separate Videoportraits entstanden sind, die, im Raum verteilt, wirkungsvoll zusammenklingen.\n\nVideoinstallaton trifft auf expressionistische Porzellan-Großtiere\nDen szenischen Rahmen der Videoinstallation im Hetjens bilden die expressionistischen Porzellan-Großtiere der Aeltesten Volkstedter Porzellanmanufaktur, die ursprünglich 1921 für das Leipziger Porzellan-Palais geschaffen wurden. Die monumentalen Figuren waren bereits bei ihrer Premiere eine Sensation: Seit den lebensgroßen Tieren der Meissener Porzellan-Menagerie Augusts des Starken (1670 - 1733) hatte sich kein Künstler mehr an Porzellanplastiken dieses Formats gewagt.\n\nDie Bildhauer Hugo Meisel und Artur Storch fertigten für das ehemalige Königliche Palais anlässlich der Frühjahrsmesse 1921 insgesamt sechzehn expressiv bewegte, teils groteske Großtiere, deren sparsame Staffierung die dramatischen Oberflächen besonders hervorhebt. Zwölf der charakterstarken Figuren formen die atmosphärische Kulisse der Installation und verbinden Saties experimentelle Kompositionen mit expressionistischer Porzellanplastik der 1920er-Jahre.
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