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LOCATION:Hochstadenring 36\, 53119 Bonn
DESCRIPTION:Das Künstlerpaar Franz M. Jansen und Fifi Kreutzer stand Zeiten radikaler politischer Umbrüche und gesellschaftlicher Veränderungen durch. Ihr Verhältnis gegenüber den Nationalsozialisten war ambivalent. Sie traten umgehend der Reichskulturkammer bei und beteiligten sich vielfach an Ausstellungen. Jansen näherte sich in seinen Schriften nationalsozialistischem Gedankengut an und erfüllte in öffentlichen Wandbildaufträgen die ideologisch-propagandistischen Vorgaben seiner Auftraggeber. Seine opportunistische Haltung geriet erst ins Wanken, als auch seine expressionistischen Werke 1937 als „entartet“ diffamiert wurden.\nInhaltlich zog er sich auf eine unverfängliche, realitätsferne Malerei zurück, die jedoch im Einklang mit der von den Nationalsozialisten propagierten, traditionalistischen Kunstauffassung stand. Im Gegensatz dazu blieb sich Fifi Kreutzer inhaltlich wie stilistisch treu. Die bäuerlich-ländlichen Motive, die ihr Werk von Anfang an prägten, kamen dem kunstideologischen Konzept der Nazis jedoch gelegen. \nWir möchten Sie einladen, sich an einem Kunstgespräch zu beteiligen, in dem wir dieser künstlerischen Ambivalenz nachgehen.\n\nDr. Klara Drenker-Nagels und Dr. Birgit Kulmer im Gespräch mit Prof. Dr.. Christoph Zuschlag, Dr. des. Nora Jäger und Lukas Bächer, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn.
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SUMMARY:KUNSTGESPRÄCH. Künstlerische Ambivalenz zwischen Widerstand und Anpassung in Zeiten des Nationalsozialismus 1933 bis 1945
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