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LOCATION:Hühnermarkt 17\, 52062 Aachen
DESCRIPTION:Der Aachener Raum war seit der Antike ein Zentrum der Metallgewinnung und -verarbeitung. Insbesondere die Messingproduktion aus Aachen und Stolberg, mit lokalen Rohstoffen nicht zuletzt vom Altenberg in Kelmis aus versorgt, hatten Weltruf und wurden bis nach Indien und Nordamerika gehandelt. Sich des Werkstoffs Messing anzunehmen und in seiner Bedeutung für die bürgerliche Wohnkultur zu befragen, ist für das Couven Museum also nicht fern liegend. In den Jahrzehnten um 1900 erlebte Messing als „Gold des Bürgers“ eine Renais-sance, sowohl gehobene Industrieware als auch nach wie vor handwerklich hergestellte Produkte. Wer etwas auf sich hielt, zeigte sich modern und kaufte sich im angesagten Design dekorative Kerzenleuchter, Tischleuchten, Schreib-tischgarnituren, Schalen, Vasen, Bowlengefäße und Teekannen aus Messing. Besonders Jugendstil und Art Déco brachten eine große Vielfalt an Messingob-jekten hervor. Einige Erfolgsmodelle dieser Zeit sind mittlerweile zu Designklas-sikern geworden.\nDie Ausstellung – eine Kooperation mit dem Deutschen Messingmuseum für angewandte Kunst gGmbH in Krefeld – schlägt einen Bogen vom ornamental bewegten Jugendstil zum sachlicheren Art déco. Gezeigt werden ca. 100 Objek-te, darunter auch Entwürfe namhafter Künstler wie Peter Behrens, Bruno Paul oder Jan Eisenlöffel, die durch renommierte Firmen wie AEG, WMF oder Neue Münchner Kunst vertrieben wurden, was den besonderen Stellenwert des Mate-rials zu Beginn der Moderne belegt. Aus dem Umfeld der Aachener Kunstge-werbeschule werden Arbeiten von Wilhelm Giesbert und Christian Monheim aus der Städtischen Sammlung hinzugesellt.\n\nKurator der Ausstellung: Prof. Dr. Frank Pohle
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SUMMARY:SCHIMMERNDE SCHÖNHEITEN– MESSINGOBJEKTE AUS JUGENDSTIL UND ART DÉCO
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