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LOCATION:Himmeroder Wall 6\, 53359 Rheinbach
DESCRIPTION:Diese vorweihnachtliche Ausstellung war bereits vor genau einem Jahr geplant und konnte wegen des Corona-bedingten Lockdowns dann doch nicht gezeigt werden. Nun wird ein zweiter Anlauf genommen. Die Volksfrömmigkeit früherer Zeiten würde darauf verweisen, dass der heilige Charalampes seine Finger im Spiel hatte: Auf dieser Ikone steht er vor einer Stadtkulisse und hält die Verkörperung der Pest an der Kette. Er kann sie offenbar wann immer loslassen. Verschreckte Menschen flehen ihn an, die schlimme\nSeuche zurückzuhalten. Oder danken sie ihm, weil er sie wieder eingefangen hat?\nAuch in unseren rationalen Zeiten berühren die farbenprächtigen Hinterglasikonen der orthodoxen Rumänen Siebenbürgens. Als Zeugnisse echter Volkskunst und als orthodoxe Kultbilder sind sie\ngleichsam Fenster in eine andere, himmlische Wirklichkeit, die in ihren Motiven Lebensfreude und tiefempfundene Frömmigkeit vereinen. A\nAus der Kollektion des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim a.N., die alle bekannten Herstellungszentren abdeckt, zeigt das Glasmuseum Rheinbach eine repräsentative Auswahl. Neben Szenen aus der Bibel und Darstellungen von Christus und der Gottesmutter sind vor allem Heilige zu sehen, denen die bäuerliche Bevölkerung\nbesondere Verehrung entgegenbrachte. Diese Bilder sollten die Menschen vor Gefahren und Krankheiten schützen. Besonders beliebt war bei den Rumänen z.B. der heilige Nikolaus, der Schutzpatron der Kinder, aber auch der heilige Georg als Drachentöter und Retter der Königstochter oder der heilige Elias, der Mensch und Ernte vor Blitzschlag bewahrte. 
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SUMMARY:Zerbrechliche Heilige. Rumänische Hinterglasikonen aus der Sammlung des Siebenbürgischen Museums
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