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LOCATION:Ehrenhof 2\, 40479 Düsseldorf
DESCRIPTION:Die Filmessays von Miriam Gossing und Lina Sieckmann sind von einer Anspannung durchzogen, die eine schaurige Atmosphäre heraufbeschwört. Die menschenleeren Interieurs, Kulissen und Décors wirken rätselhaft und unheimlich. Das Licht flackert, im Hintergrund rauscht, summt und surrt es unablässig. Der britische Pop-Theoretiker Mark Fisher, an den die Künstlerinnen mit dem Ausstellungstitel erinnern, beschrieb diese Art der Dekonstruktion und Verfremdung der Wirklichkeit als „seltsam und gespenstisch“.\n\nDie Künstlerinnen wählen symbolisch aufgeladene Orte für ihre Betrachtungen: Einfamilienhäuser in der US-amerikanischen Suburbia, Hochzeitskapellen in Nevada oder die Erlebnisarchitekturen einer Fähre, die als Kreuzfahrtschiff inszeniert wird. Symptomatisch für ihre Filme ist eine Dramaturgie, in der die Protagonist*innen unsichtbar bleiben, während ihre aus Interviewzitaten oder Chatroom-Beiträgen zusammengesetzten Geschichten von einer Off-Stimme erzählt werden. Die Spuren der Abwesenden werden in fetischisierten Gegenständen sichtbar, die zu widerspenstigen Symbolen ihrer unerfüllten Sehnsüchte und Träume werden.\n\nDie Künstlerinnen Miriam Gossing und Lina Sieckmann (*1988) leben und arbeiten in Köln und Portland (USA). Sie studierten an der Kunsthochschule für Medien Köln und der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeiten wurden in Kunstmuseen und auf Filmfestivals wie dem Hamburger Bahnhof Berlin, dem International Film Festival Rotterdam oder den Anthology Film Archives in New York gezeigt. Ausgezeichnet wurden ihre Filme unter anderem mit dem Deutschen Kurzfilmpreis und dem NRW-Preis der Kurzfilmtage Oberhausen. Seit 2017 sind ihre Arbeiten im Distributionsprogramm der Stiftung IMAI.\n\nMiriam Gossing & Lina Sieckmann – The weird and the eerie ist Teil der Reihe IM FOKUS, in der einzelne künstlerische Positionen aus dem Programm der Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute in der Videolounge im NRW-Forum Düsseldorf vorgestellt werden.\n
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SUMMARY:Miriam Gossing & Lina Sieckmann – The weird and the eerie
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