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LOCATION:Universitätsstr. 100\, 50674 Köln
DESCRIPTION:Da der Kimono, das traditionelle japanische Gewand, keine Taschen hat, kamen ab dem 17. Jahrhundert Sagemono („Hängesachen“) in Mode, die zur Aufbewahrung persönlicher Utensilien wie zum Beispiel Medizin, Tabak und Pfeife, Geld, Namensstempel und Stempelfarbe Verwendung fanden. Über eine Schnur wurden die Sagemono mit einem Netsuke aus geschnitztem Wurzelholz, Elfenbein, Wal- oder Walrosszahn, Horn oder Holz verbunden. Bei der Aufhängung am Gürtel diente das Netsuke als Gegengewicht und sorgte dafür, dass das Sagemono in Position gehalten wurde. Das Schnitzen von Netsuke entwickelte sich zu einer eigenen Kunstform. Entsprechend tragen viele Netsuke eine Künstlersignatur. Die Miniaturkunstwerke stellen oftmals populäre Glückssymbole oder die Tiere des Tierkreises, aber auch erotische Motive dar. Sie bestechen durch ihren Einfallsreichtum und ihren subtilen Humor, aber auch durch ihre handwerkliche Perfektion.
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SUMMARY:Netsuke und Sagemono
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