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LOCATION:Wuppertaler Str. 160\, 42653 Solingen-Gräfrath
DESCRIPTION:Selbst heute, 80 Jahre nach ihrer Eröffnung am 19. Juli 1937 in München, hat die Ausstellung „Entartete Kunst“ nichts von ihrem Schrecken verloren. Sie war der öffentlichkeitswirksame Teil der umfassenden Jagd auf alle Andersdenkenden und wurde zum Synonym der Zerstörung der Moderne durch die Nationalsozialisten. Über 21.000 Werke aus öffentlichen Sammlungen fielen dieser beispiellosen Säuberungsaktion zum Opfer.\nMit der Wanderausstellung „Entartete Kunst“ fand 1937 die Verfolgung von Künstlerinnen und Künstlern ihren ersten Höhepunkt. Teils in der Inneren Emigration, teil als Flüchtlinge reagierten sie in ihren Werken auf die erlittene Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung. Zahlreichen jungen Talenten raubte die nationalsozialistische Verfolgung ihre Zukunft. Die Nachkriegsgesellschaft versäumt es, sie und ihre Werke in den deutschen Kulturkanon zurückzuholen.\n \nDas Zentrum für verfolgte Künste zeigt in dieser Ausstellung über 200 Werke verfolgter und bis heute vergessener Künstler*innen. Diese Bilder erwarb die Bürgerstiftung für verfolgte Künste — Else-Lasker-Schüler-Zentrum — Kunstsammlung Gerhard Schneider. Sie wurde dabei großzügig unterstützt durch Mittel aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Professorin Monika Grütters. Die Neuankäufe aus dem Oscar Zügel Archiv „Kunst und soziale Verantwortung“ sowie aus der Kunstsammlung Gerhard Schneider stellt das Zentrum jetzt anlässlich des 80. Gedenktages der Ausstellungseröffnung „Entartete Kunst“ vor. Zusätzlich ergänzen ausgewählte Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider die Bildfolge. Aus dem Oscar Zügel-Archiv hat die Tochter des Künstlers darüber hinaus weitere Werke der Bürgerstiftung geschenkt. Dieser stehen mit ihrer Kunst– und Literatursammlung jetzt über 3.500 Objekte (Bilder, Bücher, Zeitschriften, Dokumente, Fotos) der Zeit von 1914 – 1989 zur Verfügung. Den Schwerpunkt bildet der Zeitraum 1933 – 1945.\n \nDie Werke sind das sichtbare Zeichen für Demokratie und Humanismus, Toleranz und Bildung. In einer Einführung stellt das Zentrum die Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“ mit historischen Fotos vor.
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SUMMARY:Vor 80 Jahren: Die NS-Aktion »Entartete „Kunst“«. Ausstellung mit Neuankäufen der Bürgerstiftung aus Bundesmitteln
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