Stadt Köln, ab 18.04.2021, 30 Tage

Museum Ludwig

Andy Warhol. Now

12.12.2020 - 13.06.2021
Käthe Kollwitz Museum Köln

ART DÉCO. Grafikdesign aus Paris

25.09.2020 - 02.05.2021
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Danish Jewellery Box. Zeitgenössisches Schmuckdesign

28.11.2020 - 01.08.2021
Käthe Kollwitz Museum Köln

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt. Photographien der 1920er bis 1940er Jahre. Die Sammlung Ann und Jürgen Wilde

08.05.2021 - 01.08.2021
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Hélène Binet – Das Echo von Träumen. Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag

23.10.2020 - 27.06.2021
Museum Ludwig

John Dewey und die Neupräsentation der Sammlung zeitgenössischer Kunst im Museum Ludwig

20.08.2020 - 19.08.2022
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Rebecca Unz. Kopfstudien. August-Sander-Preisträgerin 2020

12.03.2021 - 08.08.2021
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

RESIST! Die Kunst des Widerstands

01.04.2021 - 05.09.2021
Museum Ludwig

Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung. Fragen, Untersuchungen, Erklärungen

26.09.2020 - 02.05.2021
Museum Ludwig

Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin

24.10.2020 - 04.07.2021
Skulpturenpark Köln

ÜberNatur – Natural Takeover

01.08.2020 - 01.07.2022
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Von Becher bis Blume – Photographien aus der Sammlung Garnatz und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Dialog

01.12.2020 - 08.08.2021
Museum Ludwig

Vor Ort - Fotogeschichten zur Migration

27.03.2021 - 11.07.2021
Museum Ludwig

Wolfgang-Hahn-Preis 2020. Betye Saar

25.03.2021 - 27.06.2021

Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

Besucheranschrift

Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln

Postanschrift

Leonhard-Tietz-Straße 10
50676 Köln

Tel.:

(0221) 221-31356

Fax:

(0221) 221-31333
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Gastronomie

RESIST! Die Kunst des Widerstands
01.04.2021 - 05.09.2021

Ausstellung

Beschreibung

RESIST! beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden und erzählt über koloniale Unterdrückung und ihre Auswirkungen bis heute. Die Ausstellung ist eine Hommage an die Frauen, Männer und Kinder, die auf unterschiedlichste Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört werden.

In einer labyrinthisch-futuristischen Architektur von Rohren, Balken und Stahlelementen, erzählen die Arbeiten von über 40 zeitgenössischen Künstler*innen aus dem Globalen Süden und der Diaspora, die Geschichten von Rebellion und Krieg, Gewalt und Trauma sowie Überleben und Resilienz. Ihre Erzählungen werden ergänzt von zahlreichen Objekten aus der Sammlung des RJM und historischen Dokumenten, stumme Zeugen von Momenten des Widerstands. Innerhalb des Labyrinths eröffnen vier autonom kuratierte Räume weitere Perspektiven: Die nigerianische Künstlerin Peju Layiwola beschäftigt sich mit den geraubten Kulturgütern aus dem Königreich Benin (Nigeria), von denen sich zahlreiche auch in der Sammlung des RJM befinden und hat dazu mehrere nigerianische Künstler*innen eingeladen, die sich teils jahrzehntelang in Nigeria und in der Diaspora mit dem Raub von Benin-Bronzen in 1897 auseinandersetzen. Die namibischen Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Ida Hoffmann erzählen vom Genozid an den Herero und Nama in Namibia. Die ungarische Kuratorin Tímea Junghaus hat Sinti- und Roma-Künstler*innen eingeladen, die ihren Kampf um Selbstbestimmung thematisieren. Schließlich klagt der Kölner postmigrantische Verein In-Haus e.V. koloniale Kontinuitäten an.

Auch Tanz und Musik haben einen Platz in der Ausstellung: Rokia Bamba, Soundkünstlerin und DJ entwickelt ein Sound- und Stimmenarchiv des Widerstands, und die urbanen Tanzkünstlerinnen Bahar Gökten und Daniela Rodriguez Romero geben Einblicke in verkörperlichten Widerstand. Zahlreiche digitale und analoge partizipative Formate wie Repair- und Schreibwerkstätten, Erzählcafés, eine wachsende „Library of Resistance“ und Live-Speaker mit denen Besucher*innen ins Gespräch kommen können, bieten eine Plattform für kritische Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und seinen Kontinuitäten und schaffen zudem Räume fürs Sprechen lassen, für Zuhören, Vernetzung, Zusammensein und Solidarität.

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