Stadt Düsseldorf, ab 05.08.2020, 30 Tage

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09.05.2020 - 16.08.2020
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Thomas Schütte. Keramik

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„IM NAMEN DES VOLKES!? §175 StGB im Wandel der Zeit.“

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Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Besucheranschrift

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Postanschrift

Schulstr. 4
40213 Düsseldorf

Tel.:

(0211) 8994201 oder 8994210

Fax:

(0211) 8929166
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Sehbehinderte
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Busparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Führungen für Familien

Thomas Schütte. Keramik
30.05.2020 - 23.08.2020

Ausstellung

Beschreibung

Das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum präsentiert mit der Sonderausstellung "Thomas Schütte. Keramik" neue, bisher nicht gezeigte Arbeiten des deutschen Künstlers Thomas Schütte (geboren 1954, lebt in Düsseldorf). Im Festsaal des Palais Nesselrode werden überlebensgroße keramische Köpfe und Büsten Schüttes gemeinsam mit einer Auswahl weiterer Werkgruppen des Künstlers in einer eigens dafür konzipierten, temporären Architektur gezeigt. Die in enger Zusammenarbeit mit Schütte entstandene Präsentation bildet ein besonderes Highlight im 111. Jubiläumsjahr des Hetjens. Die Werke des international hoch angesehenen Künstlers sind vom 30. Mai bis 23. August zu sehen. Für Besucherinnen und Besucher, die es kaum mehr erwarten können, gibt es bereits vorab am Freitag, 29. Mai, ab 18 Uhr zum Start der Ausstellung eine Sonderöffnung: Bis 21.30 Uhr können dann bereits die ersten Besucherinnen und Besucher die Schau erkunden.

Große Experimentierfreude und Vielseitigkeit
Das Oeuvre des Bildhauers und Zeichners Thomas Schütte zeichnet sich durch eine große Experimentierfreude und Vielseitigkeit aus. Das weit gefächerte künstlerische Spektrum variiert in Formensprache und Technik ebenso wie in der Wahl des Materials. Es reicht von frühen Architekturmodellen und teils begehbaren Architekturen über Arbeiten auf Papier und figurative Kompositionen aus Keramik und Glas bis hin zu großformatigen Bronze-Skulpturen. Als Einzelgänger der Gegenwartskunst wechselt Thomas Schütte souverän die künstlerischen Medien, verbindet Kritik am kommerzialisierten Kunstbetrieb mit gehöriger Selbstironie: "Ich bin kein leitender Angestellter der Kunstindustrie", meint er von sich. Intellektuelle Analyse trifft bei ihm - wie bei seinen keramischen Arbeiten - auf betont kunst-handwerkliche Vorlieben. "Man kann auch mit dem Daumen denken, nicht nur mit der Sprache“, sagte Schütte, der in Absage digitaler Bildmedien die traditionelle Technik als Weg zur "Wiederbelebung" der Gegenwartskunst sieht.

Seit den späten 1980er Jahren genießt Schütte auch durch ein breites plastisches Schaffen internationales Ansehen. Seine Arbeiten haben variantenreich die Gestaltung der menschlichen Figur zum Thema: In zeitgemäßer Auseinandersetzung mit realistischen Tendenzen spielt er hier bewusst mit Bewegung und Stillstand, Verfremdung und Individualität, und erwirkt daraus ein spannungsreiches Verhältnis innerhalb seiner Arbeiten. Eine Konstante dieser Werke ist die Erforschung der menschlichen Natur und sozialer Aspekte, die Schütte mit großer Sensibilität einfängt und abbildet. Die Darstellung des menschlichen Wesens und seiner facettenreichen Ausdruckskraft stellen einen Schwerpunkt im Schaffen des Künstlers dar.

"Aber nicht nur die Vielfältigkeit menschlicher Ausdrucksmöglichkeiten, die Schütte aus seinen kürzlich entstandenen Werken herausstellt, wird durch unsere Sonderausstellung erfahrbar. Gleichzeitig reiht sich der Künstler mit seinen mannigfaltigen Arbeiten ein in die 8.000-jährige Geschichte und Tradition der Keramik und ihrer spezifischen Entstehungsverfahren, die das Hetjens durch alle Kulturen und Epochen hinweg präsentiert“, beschreibt Museumsdirektorin Daniela Antonin die Ausstellung.

Die Eigenschaften der Keramik bieten Thomas Schütte ganz spezielle Möglichkeiten des Modellierens sowie der Arbeit mit bloßen Händen und setzen gleichermaßen ein hohes handwerkliches Können des Künstlers voraus. Gesteigert wird die Wirkung der Exponate durch unterschiedliche Oberflächenstrukturen und schimmernde Farbglasuren, durch die der Künstler seine Keramiken eindrucksvoll sprechen lässt. Gleichwohl lässt sich der Künstler – trotz aller Professionalität – nach eigener Schilderung auch gern von unerwarteten Farbnuancen der fertig gebrannten Glasuren überraschen.

Link zur Ausstellung:

www.duesseldorf.de/hetjens

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